Eigentlich möchte ich nur kotzen… (oder ganz laut HILFE schreien(?))

…was hier eher buchstäblich gemeint ist. Ich sitze hier und verkneif es mir ins Bad zu rennen und mir nichts, Galle und Medireste aus dem Magen zu pressen.

Einige fast fertige Beiträge, die vor Wochen hätten schon gepostet werden sollen, lasse ich, wo sie sind, denn mir steht im Moment nicht der Sinn nach den Themen. Aufgrund der vielen Mails, die ich bekommen habe, habe ich versucht etwas zu Themen wie “Ausstieg”, “Täterkontakt” (Gänsefüßchen sind bewusst, ich mag die Worte nicht, aber sie haben sich eingebürgert), Kontakt nach innen, Co-Bewusstsein erreichen usw. zu schreiben. Eben aus unserer Warte heraus. Keine Allgemeingültigen Methoden… nur unsere Erfahrungen, die einem eher vors Auge frühren, was man besser bleiben lassen sollte.

So viel daran fällt uns schwerer, als gedacht. So viel Verzweiflung ist fein eingepackt und will nicht mehr betrachtet werden, weil es nicht zu unserem Bild von uns passt. Wir haben doch alles im Griff. Toller Partner, tolles Privatleben, gute Arbeit, Aussicht endlich zu promovieren. So wie es früher mal war, da waren wir die Pandoras, die scheinbar mühelos 50 std. Job, Studium und Ausbildung, heißen Typen, Therapie und Anfangen sich mit dem Multi-sein auseinanderzusetzen jonglierten. Es war klar, dass alles einstürzen musste. Unsere Entscheidung eben nicht mehr in und für die RiGaG zu leben hatte da ihren großen Anteil. Mit jedem Zusammenbruch verloren wir Freunde. Können wir verstehen. Aber vielleicht haben wir deshalb dieses Bild von uns. Wir bekommen schon alles auf die Reihe. Obwohl oder gerade weil wir in den letzten 8 Jahren so viel verloren haben, so wenig funktionieren konnten, so oft zu hören und spüren bekamen, dass man uns so nicht wollte und uns auch nichts mehr zutraute.

Also laufen wir durch die Welt und transportieren genau das: Wir habens doch geschafft, wir sind stark. Wer uns trifft und oberflächlich kennenlernt, stellt auch diese Erwartungen. But we’re not everybodys babysitter, we’re a person with just as many needs and problems with healthy boundaries.

Wir fühlen uns sehr schwach im Moment. Haben zu viel Zeit in Krankenhäusern verbracht, die uns auch nur bestätigen konntent, was auf der Hand lag und welchen Weg wir für den Körper vor uns haben. Wir versuchen uns verständlich zu machen, dass neben all dem wir am wenigsten mit unseren Depressionen und Ängsten zurecht kommen. Wir kommen aber direkt nirgendwo an. Wir haben jetzt offiziell jedes legal erhältliche Antidepressivum ausprobiert. Nächster Stopp THC-Lösung? Oder die guten alten Elektroshocks? Oder wieder konservativ von vorn anfangen. Und wenn ich Panik offen ausleben würde, heulen und schreien würde… würde es dann gesehen… aber ich werde ja so ruhig und händelbar. Also warum da was dran ändern? Frau Pandora ist so doch viel angenehmer. Jawohl… Futter für das 2. Magengeschwür diesen Jahres.

Es geht uns gerade beschissen und es ist beschissen hart das zuzugeben. Gerade hier. Wir sind zu kaputt um in die Klinik zu gehen oder ins Krankenhaus. Wie paradox ist das denn? Das ist ganz normales pandorax. Scheiß Verpflichtungen, beschissene Hürden, die keine sein sollten. Stellt sich auch die Frage, wo ist die Not am größten… Rheumazentrum, Schmerzzentrum, Psychiatrie, Neurologie?

Pandoras over and out

Wie spricht man über das Unaussprechliche?

Wie teilt man sich jemandem mit, wenn man genau weiß, dass man in letzter Konsequenz ohnehin an der Sprache scheitert? Zunächst am Mangel eben dieser und dann an der Tatsache, dass Worte fehlen, weil einem nie erklärt wurde und man sich früher oder später seine eigenen suchte. Auch eine Form des “Geheimnisbewahrens”, reden ohne etwas sagen zu können, literweise Salzwasser zu trinken und zu verdursten, egal wie viel mehr man nachschüttet.

Ich könnte mich hier hinstellen und darüber lamentieren, wie sehr die Schweigegebote über alles, was aus Familie und Täterkreisen nicht nach außen dringen soll, alles torpedieren, was ich versuche. Dass wir offensichtlich einen Weg gefunden haben uns mitzuteilen ist ja  offensichtlich. Würden die Schweigegebote noch so greifen, wie sie sollen, dann könnten wir nicht einmal darüber reden, worüber wir nicht reden können, der Blog wäre ohnehin nicht existent, es gäb keine Therapeuten, höchstens regelmäßige Einweisungen. Also Schwachsinn.

Wir können über vieles sehr offen sprechen, wir arbeiten seit Jahren mit uns, sammeln Erkenntnisse und finden Wege diese zu verstehen. Es ist oft wie ein Buch in einer fremden Sprache, mit fremden Schriftzeichen, dass ich so lang ich lebe mit mir trage. Ich könnte dir viele Seiten der Symbole nachmalen, ohne je begriffen zu haben, was die Worte bedeuten. Wir sind kreativ geworden um uns mitzuteilen. Wenn wir nicht sprechen dürfen, nicht malen, mit keinen Stiften schreiben… dann tippen wir. Das haben wir so spät im Leben gelernt, dass die spezifische Verhaltenskontrolle der Täter ein Schlupfloch bot. Bestimmte Worte sind Verboten? Ersetze ich es.

Wenn man bestimmte Ereignisse seines Lebens über Jahre hinweg immer wieder druchkauen muss, wird aus dem anfänglichen Schrecken, der sofortigen Selbstbestrafung, dem Rapport irgendwann Gewöhnung. Wir haben uns herausgesucht, was wir mitteilen können, ohne, dass wir die Kontrolle über die Konsequenzen verlieren. So verfügen wir über ein umfassendes Sammelsurium an Geschichten, die nichts bedeuten, aber den Anschein erwecken, dass wir ja total offen mit uns, unserer Vergangenheit unserer Systemstruktur, unserem Leben in der RiGaG, unsere Aufgabe und unser Wissen über Interna solcher destruktiver Gruppen und ihrer Methoden, egal ob sie Menschen für Kohle verticken, Bock auf Psylos und Ziegenmasken haben oder beides.

Wir haben schon oft gehört, dass wir ja so offen reden können. Toll, gell. Es ist leicht das, worüber kein Wort verloren werden darf hinter einem Schwall von Informationen zu verstecken.

Es kommt in dem Denken der Leute nicht (“schriftstellerische” Freiheit, für die, die uns sowieso durchschaut: nimm dich da raus) vor, dass wir es nicht schaffen, etwas mitzuteilen. Dabei sind genau die Dinge, die wir seit Jahrzehnten jeden Tag sehen, fühlen und wissen, die uns auffressen. Einige dieser Dinge müssen geäußert werden… glaube ich. Jedenfalls hat uns die bewerte Methode ja auch nicht gerade weit gebracht.

Und so ist meine therapeutische Leistung für den heutigen Tag (ich hab dafür aktuell 14 Std. gebraucht… die Anläufe der letzten Jahre nehm ich mal raus):

Ich hab da einige Punkte, die ich nicht äußern kann, die aber wichtig wären.

Tippen ist einfach im Vergleich. Mein starkes Bedürfnis mich zu geißeln kann ich noch so weit im Schach halten, dass ich mir einfach vorstelle, wie ich mich selbst dutzende Mal in die Luft jage (ja sorry, tut mir leid für die, denen meine Existenz ein Dorn im Auge ist: Ich bleib noch ne Weile und ich hab den längeren Atem :mrgreen: )

Es ist ein großes Ziel, dass ich vieles, was ich über Jahre verschwiegen habe und hinter Lügen versteckt habe (“Neiiiin, ich zweifel nie an uns und dieser angeblichen Geschichte, ich bin der selbstsicherste “Multi”, den du kennst *Tell me lies, tell me sweet little lies* ) wenigstens für mich offenlegen – und für die, die aus dem, was ich tun könnte, wenn ich irgendwann genügend Courage und die Art von Dreistigkeit aufbringe, die ich an so vielen meiner Vorbilder bewundere.

Und morgen… morgen werde ich die Grundmauern der Welt ins Wanken bringen… oder vielleicht nächste Woche…

Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten

Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten

Zahlreiche Aussteigerinnen und Aussteiger berichten von satanistischen Sekten, in denen Rituelle Gewalt im Dienste Satans ausgeübt wird. Sie informieren über barbarische Praktiken, massive körperlichen Misshandlungen und einem unerträglichen psychischen Druck. Ein absolutes Schweigegebot hat dazu geführt, dass kaum Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Die Berichte sind erschreckend und fordern auf, tätig zu werden. Der Film ermutigt zum Ausstieg, hilft Betroffene zu erkennen und gibt Hinweise zum Handeln. Es kommen Überlebende zu Wort. In Interviewausschnitten mit Experten werden Fakten und Hintergrundwissen zur Rituellen Gewalt in der deutschen Gegenwartsgesellschaft geliefert.

Aus der Filmbeschreibung des Bistums Münster

Der Film wird von der Fachstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen im Bistum Münster unter anderem in Fortbildungsveranstaltungen gezeigt, hier kommen neben der Referentin der oben genannten Fachstelle Brigitte Hahn und Domkapitular und Mitglied des Arbeitskreises “Rituelle Gewalt” im Bistum Osnabrück, der Polizeipsychologe und Prodekan an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen Prof. Dr. Adolf Gallwitz, die Psychotherapeutin Michaela Huber zu Wort, außerdem berichtet das von ritueller Gewalt in einer satanistischen Sekte betroffene System “Nickis” von ihren Erfahrungen.

Schwerpunkte/Kapitel des Films:

  • [Was ist] rituelle Gewalt in satanistischen Sekten
  • Wie funktioniert der satanistische Kult?
  • Ist ein Ausstieg möglich?
  • Wie sieht Hilfe aus?
  • Rituelle Gewalt – mitten in unserer Gesellschaft?

Quelle: youtube, Bistum Münster

Dank den Rosenblättern, die uns auf das Video aufmerksam gemacht haben.

Das Jahr der Therapie

Ich bin unglaublich müde.

Gut, dass mag auch an dieser doch fortgeschrittenen Stunde liegen… an Schlaf ist dennoch nicht zu denken, obwohl ich die Augen kaum offen halten kann. Praktischerweise tippe ich ohnehin immer blind und um die zahlreichen Fehler kümmere ich mich dann, wenn ich ein paar Streichhölzer gefunden habe.

Ich hatte eigentlich eine Menge vor, was den Blog betrifft. Viele Artikel liegen auf Halde, lediglich die letzten Paragraphen fehlen, den aktuellen Kalender für Ritualfeiertage wollte ich auch schon längst fertig haben… so vor zwei Monaten, aber ich komme nicht dazu.

Ich habe ja selbst das Jahr 2014 und das Motto “Jahr der Therapie” gestellt, da ich nach hier bereits mehrfach erwähnter Odyssee endlich überaus geniale Therapeuten gefunden habe. Es ist ja nicht so, dass ich keine Therapieerfahrung hätte – au contraire – nur lässt sich da kaum etwas vergleichen. Wir haben in den vergangenen Jahren Ausweichtechniken zur Kunstform erhoben und häufiger, als es sein sollte, haben wir innerhalb der Sitzungen die Eigenanteile der Therapeuten bearbeitet. Wenn es “gut” lief, dann gab es ein Brainstorming und wir haben jede Menge Interventionen gelernt, die im besten Fall nicht funktionierten, meist aber das konkrete Problem verschlimmbesserten. Immerhin, so lernt man auch.

Ich muss zugeben, dass, als wir unsere jetzige Traumatherapeutin fanden, viele Sorge hatten an so eine “Kuschelpädagogin” zu geraten. Bei der Suche sind wir einigen solcher Exemplare begegnet. Mitleidstour; Mutterersatz für die armen kleinen traumatisierten Innenkinder sein – natürlich nur, wenns süße und nette sind, Stress unerwünscht, da selbst null stressstabil. Eine wollte uns dann im Erstgespräch regelrecht einreden, dass wir in einer satanischen Sekte noch immer bis Unterkante Oberlippe drinstecken, dass die Täter uns schon bis zu ihr gefolgt sind und dass sie nun in Gefahr wäre. Tat mir ja fast leid ihr zu erklären, dass sie sich in der Ideologie etwas getäuscht hat und dass destruktive Kulte weitaus effektivere Methoden haben ihre “Schäfchen” wieder einzunorden… und wer davon lebt, dass es ihn eigentlich nicht gibt, wird kaum so blöd sein sich ner kleinen, unbedeutenden Therapeutin entgegenzustellen, die er weder einschätzen kann und deren Einschüchterung nicht gewinnbringend ist, weil sie eben nicht ins Wespennest sticht, so wie diverse Ärzte und Therapeuten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Machenschaften diverser destruktiver Kulte oder Kinderpornoringe offenzulegen. Ich habe dort (natürlich) etwas weniger drastische Worte gewählt um mich und meine Situation zu erklären. Als ich nach Hause fuhr ärgerte ich mich. Neues Futter für Anhänger der False-Memory-Bewegung. Danke. Is ja nich so, als hätte man es nich schon schwer genug. Wie dem auch sei: wer seine Fakeritis umfassender ausleben will und endlich mal erfolgreich jemandem weiß machen möchte, dass er ein ach so gebeutelter Kult-Multi ist und das für sein Ego schriftlich brauch… ich hätte da ein paar Adressen, zertifizierte Täterkontakt inklusive

Nein, ich bin nicht frustriert… das scheint nur so. Is wie Kaffeekränzchen im Altenheim. Leid is hip.

So, darüber wollte ich mich eigentlich gar nicht auslassen. Wo war ich denn…? Ach ja… weibliche Traumatherapeutin. Wir haben eine und danken täglich der sich zuständig fühlenden Deität dafür. Keine unserer Befürchtungen hat sich bewahrheitet. An sich haben wir ein großes Problem mit Frauen zusammen zu arbeiten und wir sind es mittlerweile müde immer wieder unsere Welt, wie und wo wir aufgewachsen sind, die Strukturen, unser Erleben und was weiß ich nicht noch alles zu erklären. Hier müssen wir das zum allerersten Mal nicht. Nope. Oft genug erklärt die Therapeutin uns unsere Welt und eröffnet und völlig neue Perspektiven. Das ist selten schöne und nie einfach, aber wir haben das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es ist merkwürdig jemandem gegenüber zu sitzen, der weiß, wovon wir reden, weil er es nicht zum ersten Mal hört, weil er eine Menge Erfahrung mit sich bringt.

Es ist Erleichterung pur – auf der einen Seite

Die andere Seite ist harte Arbeit – was wir ja wollten, denn Therapielight hatten wir schon, Erfolg mäßig – und saumäßig anstrengend. Wir dachten wir sind schon recht weit, haben unser Weltbild bereits auf den Kopf gestellt, was schmerzhaft war… und jetzt müssen wir uns damit konfrontieren, dass noch eine ganze Menge der schützenden Mauern, die wir um uns errichtet haben, niedergerissen werden müssen. Wenn wir nicht aufhören die Themen geschickt zu umschiffen, die unsere wirklichen Probleme sind, können wir auf ewig so weitermachen. Wir könnten Pseudoprobleme vorschieben, mit ein bisschen Kreativität lässt sich da ein bunter Strauß zusammenbinden. Wir verfluchen und danken oben erwähnter Deität dafür, dass diese Therapeutin sich keine Geschichten erzählen lässt, dass sie das nur am Rande interessiert. Sie hat ein Talent hinter jede Äußerung, hinter jeden stressinduzierten Lachanfall oder das fluchtartige Verschwinden einer Innenperson und das plötzliche Auftauchen einer augenscheinlich unbeteiligten und desorientierten Innenperson zu schauen. Keine Spielchen. Welch eine Erleichterung… und ein wenig Scham, dass man zu viele dieser Ablenkmanöver beherrscht.

Ja, sie macht uns eine Menge Arbeit. Es werden oft so viele Themen (nicht immer absichtlich) angesprochen, dass wir Buch führen müssen, um den Überblick nicht zu verlieren. Wie es innen aussieht vermag ich noch nicht in Worte zu fassen. Chaos ist ein so ausgelutschter Begriff und trifft den Kern auch nicht. Die unterschiedlichsten Emotionen, Kognitionen und die Anteile, die sie tragen wurden “aufgeweckt”… da tritt man bisweilen lieber in Verhandlungen mit sämtlichen Warlords dieser Welt.

In all diesem Durcheinander versuchen wir dann die innere und äußere Sicherheit zu gewähren, nicht nur für uns, sondern auch alle, die uns nahe stehen.

Wir wagen einen Schritt, um den wir uns in dieser Form schon seit bestimmt 10 Jahren drücken – einfach weil wir eine Heidenangst hatten. Wir sind dabei mehrere sogenannte Schutzbriefe zu verfassen. Heißt: Taten werden dokumentiert. Wer hat wann und wo was gemacht. Das wird versiegelt und einem Notar oder Anwalt übergeben. Wir legen fest unter welchen Bedingungen diese Dokumente der Polizei übergeben werden. Das mag im Falle unseres Ablebens sein, eines Übergriffes auf uns oder uns nahe stehende Personen, es gibt da diverse Möglichkeiten und aus diesem Grund fertigen wir unterschiedliche Schutzbriefe an.

Irgendwie hört es sich sehr simpel an. Man schreibt was auf, packts in einen Umschlag und Ruhe is. Wären da nicht die ewigen inneren Kämpfe. Da gibt es die, die am liebsten sofort Anzeigen würden, andere, deren Angst so groß ist, dass sie es schaffen den gesamten Körper zu paralysieren, es gibt die, die noch immer jeden Mist glauben, der in Täterkreisen verzapft wurde und loyal hinter ihren “Meistern” stehen… und die, die sich zurück in das Leben sehen, dass sie kennengelernt haben, die wissen, dass Freiheit auch etwas Schreckliches ist und die sich nicht stark genug für diese Welt fühlen. Für jemanden von Außen ist das selten zu verstehen. In unserem Kopf herrscht jetzt offiziell Krieg.

Es kostet eine Menge Kraft… diese Therapie… aber was wir dort lernen und erarbeiten ist gut… endlich hilfreich… endlich Aussicht auf ein anderes Lebensgefühl, ein besseres. Ich fang jetzt nicht an mit Worten wie “endlich Freiheit” um mich zu werfen. Ich bezweifle, dass wir in Freiheit überleben könnten… aber so ein paar Schritte in die Richtung sind wohl nicht schlecht.