Dissoziative Identitätsstörung (DIS) kurz vorgestellt

Wir wollen hier mit euch einige Texte zum Thema Dissoziation, dissoziative Störungen, Leben mit Dissoziativer Identitätsstörung und Traumafolgen teilen, die wir bereits 2007/’08 verfasst haben:

Die dissoziative Identitätsstörung (DIS, früher: multiple Persönlichkeitsstörung) stellt sozusagen das Ende der Fahnenstange dissoziativer Störungen dar. Bei der DIS sind nicht nur psychische Funktionen wir Erinnerung, Empfindungen und Gefühle von der Abspaltung betroffen, viel mehr wird bei dieser schwersten Form der Dissoziation die Gesamtpersönlichkeit in unterschiedliche Identitäten aufgespalten. Das bedeutet, dass vollkommen unabhängige „Ichs“ innerhalb einer Person existieren.

Die offiziellen Diagnosekriterien nach dem ICD-10 lauten wie folgt:

  1. Zwei oder mehr unterschiedliche Persönlichkeiten innerhalb eines Individuums, von denen zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils nur eine nachweisbar ist.
  2. Jede Persönlichkeit hat ihr eigenes Gedächtnis, ihre eigenen Vorlieben und Verhaltensweisen und übernimmt zu einer bestimmten Zeit, auch wiederholt, die volle Kontrolle über das Verhalten der Betroffenen.
  3. Unfähigkeit, wichtige persönliche Informationen zu erinnern, was für eine einfache Vergesslichkeit zu ausgeprägt ist.
  4. Nicht bedingt durch eine organische psychische Störung (F00-F09) (z.B. eine Epilepsie) oder durch psychotrope Substanzen (F10-F19) (z.B. Intoxikation oder Entzugssyndrom).

Diese „Ichs“ sind durch so genannte „amnestische Barrieren“ voneinander getrennt, d.h. „Ich“ A weißt nicht was „Ich“ B tut, denkt oder fühlt. Sehr häufig wissen diese einzelnen Identitäten nicht einmal von der Existenz der anderen. Somit haben die Identitäten (i.d.R. Innenpersonen genannt) einer multiplen Persönlichkeit ein ganz eigenes Bewusstsein und ich-Gefühl, eigenständige Erinnerungen, oft auch ganz eigene Vorlieben, Weltanschauungen, Wünsche und Bedürfnisse.

Betroffene von einer DIS (sog. „Multis“, Multiple oder multiple Persönlichkeiten), leiden zusätzlich zu der Aufspaltung der Gesamtpersönlichkeit in der Regel auch an der ganzen Bandbreite dissoziativer Phänomene, tranceartige Zustände, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, die Umwelt erscheint fremd und unwirklich, der eigene Körper scheint verzerrt, es „fehlt Zeit“ also unvollständige Erinnerungen an Vergangenes oder der Betroffene findet sich plötzlich an einem Ort wieder und weiß nicht, wie er dahin gekommen ist. Die beiden letzten Punkte können bei Multiplen oft durch „Personenwechsel“ erklärt werde, d.h. eine andere Innenperson, ein anderes „Ich“, hat zeitweise die Kontrolle übernommen, andere „Ichs“ haben für diesen Zeitraum keine Erinnerungen.

Zusätzlich dazu findet man bei Multiplen auch eine ganze Reihe anderer psychischer Störungen oder Erkrankungen, sog. „Komorbiditäten“, die zusätzlich zur Grundstörung vorliegen. Oft sind das Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen, Selbstverletzungen, hin und wieder auch eine Borderline Persönlichkeitsstörung und fast immer eine (komplexe) posttraumatische Belastungsstörung. Diese Komorbiditäten, können die Diagnosestellung erschweren, weil sie oftmals die DIS als solche überdecken.

Die Ursache für diese sehr komplexe Form einer dissoziativen Störung liegt in immer wiederkehrenden, schweren Traumatisierungen in der frühen Kindheit, wenn die eigene Identität noch nicht gefestigt ist. Dabei kann es so zu einer fortgesetzten Abkapselung von Erinnerungsmustern kommen, die die Basis für die Abspaltung von eigenständigen Identitäten bildet. Schwere und Qualität des Traumas, Länge und Wiederholungen der Einwirkungen und die Dissoziationsfähigkeit des Kindes bestimmen das Ausmaß der Dissoziativen Identitätsstörung.

Wie wir unsere eigene DIS erlebt haben und z.T. noch erleben, könnt ihr  hier nachlesen (Folgeartikel: Pt. 2, Pt. 3, Pt 4)

Advertisements

Dissoziative Störungen kurz vorgestellt

Wir wollen hier mit euch einige Texte zum Thema Dissoziation, dissoziative Störungen und, Leben mit Dissoziativer Identitätsstörung und Traumafolgen teilen, die wir bereits 2007/’08 verfasst haben:

So nützlich Dissoziationen im Ernstfall sein können, so können sie auch selber enschränkend und belastend sein. Hier ein kurzer Überblick über einige der verschiedenen dissoziativen Störungen, wie sie im ICD-10 (International Classification of Diseases and Related Health Problems, von der WHO herausgegebene internationale Klassifikation von Krankheiten) zusammengefasst sind.

F44.0 dissoziative Amnesie: Es fehlen wichtige Erinnerungen zur eigenen Geschichte, weit über das Maß der normalen Vergesslichkeit hinaus.

F44.1 dissoziative Fugue: Ein unerwartetes Weggehen von der gewohnten Umgebung (Zuhause, Arbeitsplatz, das bis zur Annahme einer neuen Identität bei gleichzeitiger Desorientiertheit zur eigenen Person führen kann.

F44.2 dissoziativer Stupor: Beträchtliche Verringerung oder des Fehlens willkürlicher Bewegungen und normaler Reaktionen auf äußere Reize wie Licht, Geräusche oder Berührung.

F44.3 Trance- und Besessenheitsstörung: Zeitweiliger Verlust der persönlichen Identität und der vollständigen Wahrnehmung der Umgebung, manchmal verhält sich ein Mensch so, als ob er von einer anderen Persönlichkeit, einem Geist, oder irgendeiner Kraft beherrscht wird.

F44.4 dissoziative Bewegungsstörung: Vollständige oder teilweise Verlust der Bewegungsfähigkeit eines oder mehrerer Körperglieder. Die Lähmung kann partiell, mit schwachen oder langsamen Bewegungen, oder vollständig sein.

F44.5 dissoziative Krampfanfälle: Plötzliche und unerwartete krampfartige Bewegungen, die sehr an verschiedene Formen epileptischer Anfälle erinnern, aber nicht mit einem Bewußtseinsverlust einhergehen.

F44.6 dissoziative Sensibilitäts- und Empfindlichkeitsstörungen: Teilweiser oder vollständiger Verlust einer oder aller normaler Hautempfindungen an Körperteilen oder am ganzen Körper und/oder teilweiser oder vollständiger Seh-, Hör- oder Riechverlust.

F44.81 dissoziative Identitätsstörung (vormals multiple Persönlichkeitsstörung): Die schwerste Form einer dissoziativen Störung ist das offensichtliche Vorhandensein von zwei oder mehr verschiedenen Persönlichkeiten bzw. Identitäten bei einem Individuum. Dabei ist zu einem Zeitpunkt jeweils nur eine sichtbar. Jede Persönlichkeit ist vollständig, mit ihren eigenen Erinnerungen, Verhaltensweisen und Vorlieben. Diese können in deutlichem Kontrast zu den jeweils anderen Persönlichkeit stehen.

Dissoziative Störungen haben ihre Ursache in aller Regel in traumatischen Ereignissen.

F62.0, oder was (kompl.) PTBS für uns bedeutet – Pt. II

Fortsetzung zu F62.0, oder was (kompl.) PTBS für uns bedeutet – Pt. I

„Gefühle der Leere und Hoffnungslosigkeit“ kennen wir ebenfalls. Es ist weniger die Leere (denn da scheint die DIS entgegenzusteuern, der Kopf ist ständig voll mit den Gedanken und Stimmen der anderen im System) als die Hoffnungslosigkeit. Oft werden wir von Depressionen übermannt und dem Gefühl, dass es keinerlei Ausweg aus unserer Lage gibt. Nichts wird jemals helfen, nichts wird je besser. Die Gedanken drehen sich im Kreis um diese Ausweglosigkeit. Wir haben immer in Abhängigkeiten gelebt, alle Bereiche unseres Lebens waren fremdbestimmt. Wir konnten nichts selbst entscheiden und die, die über uns bestimmt haben, hatten nicht unbedingt unser Wohlergehen im Sinn. Es war klar, was am Ende mit uns geschehen würde, das stand außer Frage, keine Chance auf einen Ausweg. Es würde immer schlimmer werden und das Ende qualvoll und schmerzhaft. Hoffnung hatte dort keinen Raum, jedenfalls keine außer der Hoffnung irgendwann einmal sterben zu dürfen. Nun wider Erwarten mit der Suche nach Perspektiven für sein Leben konfrontiert zu sein ist ungewohnt. Auf einmal soll man eine Vorstellung davon haben, wo man in 5 oder 10 Jahren stehen will. Das beinhaltet die Hoffnung bis dahin überhaupt durchgehalten zu haben. Schwer. Wir arbeiten gegen, versuchen Hoffnung vom Kopf her zu begreifen und zu etablieren, aber was die Gefühle betrifft, so wird es noch einige Zeit brauchen.

Ein „chronisches Gefühl der Anspannung wie bei ständigem Bedrohtsein“ ist ein weiteres Symptom der komplexen PTBS und wir glauben, dass dieses das bei uns vorherrschende Problem ist. Wir sind immer nervös, immer angespannt, fühlen uns immer, als sei Amargeddon gleich um die Ecke. Immer in Habachtstellung, es könnte ja jederzeit etwas geschehen, nie die Deckung fallen lassen, sich ja nicht eiskalt erwischen lassen. Wahrscheinlich ist auch das eine erlernte Verhaltensweise. In Kindheit, Jugend und jungem Erwachsenenalter waren die Bedrohungen immer präsent. Wir erinnern uns, dass wir als Kind nie wussten, was von unserem Verhalten welche Konsequenzen nach sich trug. Fehlverhalten trug in der Regel schwere Strafen mit sich, aber manchmal, wenn man nach dem Beichten eines Fehlers die Augen zusammenkniff und schon meinte den Schlag eines Handrückens an der Schläfe zu spüren… passierte nichts. „Brav“ sein schütze auch nicht zuverlässig vor Strafe. Oft war man dennoch dem Jähzorn des Hausherren ausgeliefert, kassierte Schläge bei guten Noten, damit man ja nicht meint, sich etwas darauf einbilden zu können oder durfte zur Belohnung, weil man so ein braves Mädchen war besagtem Hausherren einen blasen.  Egal was wir taten, wir konnten nie sicher sein, was als nächstes passieren würde.

Diese Haltung haben wir bis heute beibehalten. Erst diese Woche haben wir aus lauter Ungeschick einen persönlichen Gegenstand unseres Mannes aus dem Fenster geschnickt (eine Slapstick-Szene, die den alten Meistern wie Stan Laurel oder den drei Stooges wirklich alle Ehre gemacht hätte) – aus dem obersten Stock unseres Hauses hinunter in den völlig mit Laub bedeckten Garten. Unauffindbar. Verkrampft haben wir auf das große Donnerwetter gewartet – was nicht kam. Auch wenn wir mit unserem Mann gesprochen haben (für ihn war das kein Drama), dauerte es noch einige Tage, um die Anspannung ein wenig zu lockern, er könnte es sich ja jederzeit anders überlegen. So geht es uns fast ständig und fast allen Menschen oder Situationen gegenüber. Wir versuchen immer auf das Schlimmste gefasst zu sein. Haben in der Vergangenheit gelernt, dass jede Schwachstelle, jeder Angriffspunkt, den wir bieten, schamlos ausgenutzt wird, wenn wir unsere Deckung vernachlässigen.

Wir sind fortwährend nervös, immer angespannt, immer am Limit. Es braucht nicht viel um uns in dieser Haltung aus der Fassung zu bringen. Kleine Stressoren reichen um Panikattacken auszulösen. Unsere Muskulatur ist dauerverspannt. Das tut inzwischen nicht mal mehr weh. Haben schon einige Physiotherapeuten mit dem Kopf schütteln sehn und feststellen müssen, dass einige Strukturen in unserem Körper, die wir für Knorpel oder Knochen gehalten haben, in Wahrheit total verspannte Abschnitte von Muskeln sind. Unsere Zähne sind vom Knirschen ganz abgeschliffen und wir haben eine ganze Reihe mehr oder weniger auffälliger Tics. Angst ist ein täglicher Begleiter und ist schon gar nicht mehr auf bestimmte Situationen gerichtet. Wir können Angst vor so ziemlich allem entwickeln, ohne scheinbaren Sinn oder Zusammenhang.

Als fünftes Symptom wird im ICD noch „Entfemdung“ genannt, für uns die zerstörte Beziehung zu uns selbst und unserer Umwelt. Wir haben Probleme uns als Teil dieser Gesellschaft sehen zu können, fühlen uns abgeschnitten und separiert. Einige Regeln und Werte sind noch fremd und müssen erst mühsam erlernt werden. Auch hier geht es nur mit dem Kopf voran. Die Beziehungen und Zusamenhänge zwischen uns in uns selbst oder zu anderen zu fühlen ist noch fast unmöglich. Wir wissen aber darum und versuchen so die von uns gefühlte Kluft zu überbrücken.

All diese Problematiken beeinflussen unseren heutigen Alltag. Es scheint uns oft, als müssen wir mehr und härter arbeiten als weniger belastete Mitmenschen, um die gleichen Leistungen im Alltag zu erbringen.

F62.0, oder was (kompl.) PTBS für uns bedeutet – Pt. I

Traumata haben Folgen.

Jedes Trauma stellt eine Verletzung dar, egal ob körperlich oder seelisch. Wenn ich dir mit einem Hammer auf den Daumen schlage, breche ich dir die Knochen und quetsche das Gewebe. Das ist eine Verletzung, die heilen muss und dazu Zeit benötigt. Wenn du Pech hast, ist der Daumen dauerhaft beeinträchtigt, vielleicht nicht mehr so beweglich wie vorher oder es bleiben Schmerzen.

Mit einem seelischen Trauma, einem Psychotrauma, verhält es sich nicht anders. Auch hier liegen Verletzungen infolge einer starken Erschütterung vor, nur ist diese Erschütterung kein Hammerschlag, sondern es können Katastrophen, Unfälle, Kriegserlebnisse, Vergewaltigungen und vieles weitere sein. Die Folgen sind ebenfalls psychischer Natur.

Eine Reihe psychischer Störungen können Folgen von Traumatisierungen sein. Wir haben neben einigem anderen auch eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, bzw. eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung, wie der korrekte deutsche Terminus lautet, entwickelt. Die Störung kennzeichnet sich durch

[…]eine feindliche oder misstrauische Haltung gegenüber der Welt, durch sozialen Rückzug, Gefühle der Leere oder Hoffnungslosigkeit, ein chronisches Gefühl der Anspannung wie bei ständigem Bedrohtsein und Entfremdungsgefühl[…]

(aus: ICD-10-GM Version 2012)

Um sie diagnostizieren zu können, müssen mindestens zwei  dieser Symptome vorliegen, ebenso wie einige weitere Kriterien. Dazu gehören, dass diese Persönlichkeitsänderung über wenigstes zwei Jahre bestanden haben muss und dass ihr eine „extreme“ Belastung von „katastrophalem Ausmaß“ vorausgegangen sein muss. Eine Posttraumatische Belastungsstörung (kurz PTBS) kann hier ebenfalls vorausgegangen sein.

Das alles klingt natürlich sehr abstrakt, selbst für uns, wenn wir es so lesen, obwohl wir davon betroffen sind. Zudem ist es so, dass jeder Betroffene der gleichen Störung diese leicht anders wahrnimmt oder eine andere Symptomkombination aufweist. Wir möchten hier ein wenig darüber schreiben, welche Symptome bei uns vorherrschen und wie wir unsere eigene kompl. PTBS wahrnehmen.

Die Grundvoraussetzungen sind gegeben. Wir sind sind mit vielen Formen der Gewalt aufgewachsen, kennen Prügel, Vergewaltigungen, angekettet sein, in Kisten gesperrt werden, Unterkühlung, Schlafentzug, unter Drogen gesetzt werden oder anderes und dass über einige Jahrzehnte hinweg.

Nun zu den Symptomen. Eine „feindliche oder misstrauische Haltung gegenüber der Welt“ zählt dazu. Feindlich gegenüber der Welt sind wir nicht eingestellt. Eher das Gegenteil ist der Fall. Wir mögen Menschen an sich tatsächlich sehr. Soziale Gefüge und gesellschaftliche Regeln faszinieren und beschäftigen uns, genauso wie Verhalten und Wahrnehmung. Wir arbeiten auch gerne mit Menschen, der Job im Altersheim machte uns seinerzeit viel Spaß, genauso wie Umgang mit Kunden und Klienten heute. Eine misstrauische Haltung haben wir dennoch. Wir trauen anderen oft nicht über den Weg, haben immer Angst vor Verschwörungen gegen uns, so dass wir aufpassen müssen uns nicht darin zu verlieren und die Realität im Auge zu behalten. Auch wenn wir es meist gut schaffen soziale Kontakte aufzubauen, schwingt die Angst immer mit. Wir müssen uns sehr bewusst bemühen, um überhaupt ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. Einerseits suchen wir den Kontakt zu anderen Menschen, andererseits versuchen wir auch immer sie uns emotional auf Abstand zu halten.

An diesem Punkt kommen wir auch zum zweiten Symptom, dem „sozialen Rückzug“. Wir schwanken zwischen Phasen, in denen wir Kontakte suchen und gut aufrechterhalten können, in denen wir mit sozialen Situationen gut umgehen können und Phasen, in denen wir uns stark zurückziehen und in denen uns jegliche soziale Interaktion überfordert. Diese Phasen des Rückzugs können sich über viele Monate bis hin zu 1-2 Jahren ausdehnen. Das Misstrauen gegenüber der Umwelt nimmt dann überhand. Jedes Gespräch, jede Form der Kommunikation verlangt uns enorm viel ab, kostet zu viel Kraft. Wir verstehen Menschen dann nicht mehr, verstehen uns nicht richtig. Das und die Angst vor Verletzungen führt dazu, dass Kontakte einfach gemieden werden.

Continued: F62.0, oder was (kompl.) PTBS für uns bedeutet – Pt. II